DAZWISCHEN Zwischen den Zeilen, zwischen den Worten, zwischen den Gebeten. zwischen den Tränen, zwischen den Glückwünschen. zwischen den Flüchen, zwischen den Kranken, zwischen den Verbrechern, zwischen den Flüchtlingen, zwischen den Unterdrückten, zwischen den Gedemütigten, zwischen den Geehrten, ein Aufflackern, ein Aufleuchten, ein Aufblicken. Auferstehung im Leben. Martin Gutl "Dazwischen" Überschreibt Martin Gutl sein Gedicht. "Dazwischen", mitten im Alltag, so sagt er, wird Ostern, ereignet sich Auferstehung auf vielfältige Weise und könnte heißen: Resigniere nicht zu früh! Gib deine Ideale nicht auf Gib dein Bemühen um deine Ehe, deine Kinder, um die Menschen, das Suchen nach einer besseren, gerechteren Welt nicht auf. Und fang immer wieder an! Wenn du am Boden liegst steh wieder auf! Wenn du Menschen abschreiben möchtest versuchs noch einmal! Lass dich nicht zu früh entmutigen. Vertrau darauf: Jesus ist mit dir. Auch wenn du es oft nicht merkst. Er ist da - als der verborgene Weggefährte deines Lebens. Manchmal stehen wir auf - stehen zur Auferstehung auf - mitten am Tage.