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Hieß es nicht bis heute oft:
"Dein
Pfarrer das unbekannte Wesen?" Das wird nun anders! War es nicht bis zum heutigen Tag eine
Selbstver- ständlichkeit,
daß Beffchen aus Baumwolle oder Leinen sein mußten? Auch diese Zeit ist vorbei!
Hier sind zunächst ein wenig fremd anmutende Beffchen, die
Kunde geben vom Hobby, den Eßgewohnheiten oder den speziellen Vorlieben
des jeweiligen
Pfarrers, der jeweiligen Pfarrerin. Diese Beffchen verbinden mit dem Bekanntmachen dessen, was sonst
meist verborgen ist, den Griff auch zu anderen "Stoffen" und Materialien, die
für den Beffchenträger, die -trägerin wohl in der ersten Zeit gewöhnungsbedürftig sind. Diese kleinen
Unbilden im sonntäglichen Beffchengebrauch werden aber gewiß weit
aufgewogen von spürbarer
Sympathie und Solidarität der Gleichgesinnten unter den Gemeindegliedern!
Sicher wird z.B. der
fleischfressende Pfarrer häufiger
als früher zu opulenten Grillabenden eingeladen. Die vegetärische
Pfarrverwalterin darf sich darauf einstellen, in den Wochen der Gurkenschwemme mit freundlichen
Salaten mit Soja-Dressing überrascht zu werden! In jedem Fall aber wird den AmtsträgerInnen,
die ihre anfängliche Scheu
vor dem Neuen überwinden, mit diesen Beffchen viel Freude
und Wohlwollen ins Haus stehen!
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